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7. Januar 2018

Das mit den ‚Guten Vorsätzen‘

Mein Jah­res­wech­sel 2017 / 2018 – eher unspek­ta­ku­lär.
Ruhig mit lie­ben Freun­den gefei­ert, geges­sen, ange­sto­ßen.
Um halb drei ins Bett, schnell und lan­ge geschla­fen.

2017 lief bei mir sehr ruhig und unspek­ta­ku­lär ab und ging wohl des­halb auch genau­so unspek­ta­ku­lär zu Ende.
Am Neu­jahrs­tag fällt mir auf – vor allem anhand der wohl schon ‚mit dem ers­ten Wurm‘ gepos­te­te­ten Anlei­tun­gen, wie man erfolg­reich das neue Jahr meis­tern kann – ich habe kei­ne guten Vor­sät­ze / ope­ra­tio­na­li­sier­te Zie­le / Mile­stones (und dazu­ge­hö­ri­ge Events) oder ähn­li­ches für 2018 defi­niert, geplant, ent­wi­ckelt, opti­miert.

Und jetzt? Ist das gut? Oder war das jetzt eher schlecht, unpro­duk­tiv, unren­ta­bel?
Gemes­sen an den Vor­ga­ben der Gesell­schaft und des Brut­to­so­zi­al­pro­dukts – die 2017 ja wohl wie­der ein­mal ‚die Pro­gno­sen‘ und Erwar­tun­gen über­trof­fen haben – sicher­lich ‚ziem­lich mies‘.
Zudem sind gera­de ‚alle um mich her­um‘ schon damit beschäf­tigt, wie sie ihre eige­nen Vor­sät­ze und Ziel­vor­ga­ben für 2018 minu­ti­ös nicht nur ein­hal­ten, son­dern nach Mög­lich­keit sogar schon ‚im Ansatz über­tref­fen kön­nen‘. Wow – allein schon das Lesen ‚über­for­dert mich per­sön­lich im Ansatz‘.

Sor­ry mei­ne lie­ben Mit­menschIn­nen und Mit­strei­te­rIn­nen – ich mach dann mal Pau­se. Geh in den Wald. Bin unpro­duk­tiv. Tan­ke, füh­le, genie­ße. Die genia­le „Hei­lig-Drei-Köni­ge-Son­ne“, den Duft und den Geschmack des Wal­des, die Ruhe, das „Ein­fach-Nur-Sein“.
Klar mel­det sich ein schlech­tes Gewis­sen, eine Unru­he ist deut­lich fühl­bar. Irgend­et­was spricht die fast schon greif­ba­ren Wor­te, lässt mich den­ken: „Du kannst doch nicht… wäh­rend alle ande­ren schon…“.

Doch, ich kann. Frei nach B.B.: „Ich glau­be nicht was ich den­ke.“
Und ich neh­me mir die Frei­heit. Tue es ein­fach. Lauf durch den Wald. Steh ein­fach im Wald, auf wei­chem Moos, der Son­ne zuge­wandt.
Las­se alles in mir in ein hel­les Licht und eine ange­neh­me Wär­me tau­chen. Bin ein­fach nur da. Genie­ße, solan­ge es nur irgend­wie geht.
Und mir wird klar, DAS ist mein ‚guter Vor­satz‘ fürs neue Jahr: Ich genie­ße und ver­traue. Punkt.

Mein Wort zum Sonn­tag 🤗 . Alles Lie­be für Euch im neu­en Jahr 🤗 !

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